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Bauernbund





Was wäre ein Land ohne Politik, was eine Gesellschaft ohne Bauerntum?
Ein Verbindungsglied zwischen diesen beiden stellt der Bauernbund mit Obfrau Theresia Glawogger und Stellvertreter Martin Brandstätter dar.
Gerade in einer Zeit stetiger und teils heftiger Veränderungen ist der Bauernbund bestrebt, bäuerliche Traditionen und alte Werte zu erhalten und an die Jugend weiter zu geben.
Vorleben ist seine Devise und wird durch überregionale Instrumente unterstützt und verstärkt. Sei es die Sonnenblumen-Aktion, die wöchentliche Ausgabe des Neuen Land oder der Bauernkalender, um nur die wesentlichsten zu nennen.
Mögen noch viele Informationen und Gedanken fließen und auch jene erreichen, die das Tun und Wirken des Bauernstandes belächeln.



Bauernbund-Vorstand:
  • Obfrau: Theresia Glawogger, 8113 St. Oswald 49, 0664/2480262

  • Stellvertr.: Martin Brandstätter

  • Kassier: Mag. Martin Rinner

  • Schriftführer: Anni Strommer

  • Vertr. d. Jugend: Alexander Hartner

  • Vertr. d. Frauen: Hermine Brandstätter

  • Vert. d. Nebenerw. B.: Johann Krobath

  • Vertr. d. Altbauern: Josef Schmer sen.

  • Organisationsref.: Anton Glawogger


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    Mit Theresia Glawogger steht weiterhin eine Frau an der Spitze der Ortsgruppe St. Oswald. Bei der Ortsbauernratssitzung am 12. Jänner wurde die Murbodner-Züchterin einstimmig als Obfrau wiedergewählt. Neuer Obmannstellvertreter ist Martin Brandstätter. Er folgt Roman Hutter nach. Im Zuge der Versammlung wurde Altbauernvertreter Josef Schmer sen. für großartige 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt. In ihren Grußworten unterstrichen Hauptbezirksobfrau Simone Schmiedtbauer, Bezirkskammerrat Josef Beichler und Ortsparteiobmann Jörg Moser die Bedeutung der Kammerwahl am 31. Jänner. Moser brachte es auf den Punkt: „Die Bauernbundkandidaten Franz Titschenbacher und Josef Herzog stehen fünf Jahre an der Seite der Bauern, während Folklore- und Hobby-Bauern bei den anderen Parteien bereits fünf Minuten nach der Wahl wieder verschwinden.“ Die Wahlempfehlung für den Steirischen Bauernbund, Liste 1 war somit klar.

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    Komptech-Umwelttechnik, die Weizer-Schafbauern, der Hoaterwirt in der Schrems und der Buschenschank Sattler im Stiftingtal bildet die heurigen Stationen.



    Das Image der Landwirtschaft hat sich längst gewandelt. Wer in diesem Sektor wirtschaftlich überleben will, muss heute denken wie ein Unternehmer. Es gilt also Balance zu halten zwischen Tradition und Moderne. Im Sinne dieses Brückenschlags war auch das Motto des heurigen Bauerbund-Ausflugs „Landwirtschaft trifft Technik“ zu verstehen. Verabschiedet von ÖVP-Ortsparteiobmann Jörg Moser machte die Reisegruppe als erstes in Frohnleiten bei der Firma Komptech-Umwelttechnik halt. Der Schwerpunkt von Komptech liegt bei Forschung, Entwicklung und Produktion von Anlagen für die Kompostierungs- und Zerkleinerungstechnik. Damit hat sich Komptech weltweit einen Namen gemacht.



    Weizer Schafbauern



    Als Gegenpol ging es dann zu einem Schafzuchtbetrieb mit Wollverarbeitung in Naas bei Weiz. Mit viel Leidenschaft erzählte Schafbäuerin Karina Neuhold über ihre Arbeit und hinterließ bei den Besuchern einen bleibenden Eindruck. Ihr Betrieb ist einer von vielen, die sich gemeinsam als „Weizer Schafbauern“ bezeichnen. Natürlich war auch wieder fürs leibliche Wohl gesorgt: Zu Mittag gegessen wurde im Gasthof „Hoaterwirt“ in der Schrems. Der Buschenschank „Sattler“ im Stiftingtal organisierte den Abschluss. Fazit von Bauernbundobfrau GR Theresia Glawogger: „Ein sehr interessanter Ausflug, gespickt mit viel geistiger und essbarer Nahrung, viel Spaß und einer großen Portion Gemütlichkeit.“

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